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Ob Reifefrage, Kelterproblem oder ein Tipp für die Mostschenke – wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden. Für dringende Anliegen rund um die Lese erreichst du uns auch telefonisch.
Häufige Fragen rund um Rebsorten, Hanglagen und die eigene Saftproduktion
Regent, Solaris und Bronner haben sich in unseren Breiten bewährt. Regent bringt kräftige Farbstoffe und verträgt kühle Nächte gut, Solaris reift früh und eignet sich für Most und Frizzante, Bronner überzeugt mit aromatischem Saft. In steileren Lagen solltest du auf einen stabilen Drahtrahmen setzen und die Laubwand offen halten, damit die Trauben nach Regen schnell abtrocknen.
Neben der Oechsle-Waage hilft der Geschmackstest: Die Beeren sollen süß schmecken, die Kerne braun und die Säure spürbar, aber nicht aggressiv sein. Achte zusätzlich auf die Wetterprognose – eine Regenphase vor der Lese kann die Beeren aufplatzen lassen. Im Zweifel lieber ein paar Tage warten und die Entwicklung täglich prüfen.
Für hellen, fruchtigen Saft empfehlen wir die Kaltpressung der ganzen Beeren. Die Maischegärung bringt mehr Tiefe und eignet sich für dunkle Sorten, während die Dampfentsaftung schnell geht, aber feine Aromen verändert. Wichtig ist, den Saft nach dem Pressen rasch zu klären und bei niedriger Temperatur zu lagern, damit er frisch bleibt.
Eine dauerhafte Begrünung mit Klee und Gräsern schützt vor Erosion und fördert das Bodenleben. Mähe die Fahrgassen regelmäßig, aber lass die Mahd liegen, damit Nährstoffe zurück in den Boden gelangen. In Hanglagen hilft eine quer zur Falllinie angelegte Begrünung, Regenwasser besser zu halten.
Ja, das funktioniert gut mit frühreifen Sorten wie Solaris oder Muskat bleu. Press die Trauben, lass den Saft kurz stehen und fülle ihn mit etwas Restsüße in Flaschen. Für die Perlage brauchst du eine zweite Gärung in der Flasche – am einfachsten gelingt das mit einer Dosierung aus Traubensaft und Hefe. Nach etwa zwei Wochen bei 18 Grad ist der Frizzante trinkfertig.
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